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Rückblick: Deutsche Meisterschaft weibliche Jugend


In Dormagen fanden am 8./9.10.2021 die Deutschen Meisterschaften der weiblichen A- und B Jugend statt. Insgesamt elf Starterinnen in beiden Altersbereichen gingen für den Ringer-Verband Sachsen an den Start. Betreut wurden die Mädels aus sechs sächsischen Vereinen durch die Landestrainer Florian Rau und Peter Hasse sowie Steffen Richter (RV Thalheim), Björn Schöniger (FCE Aue) und Frank Baumann vom RC Chemnitz. 

Anders als sonst fanden die Titelkämpfe um den Deutschen Meistertitel diesmal in der zweiten Jahreshälfte statt. Nach einer trainingsintensiven Woche mit den Mädels der norwegischen Nationalmannschaft am Bundesstützpunkt Leipzig, fiel es manch einem nicht leicht, sein volles Leistungsvermögen abzurufen. Dennoch kann sich das Gesamtergebnis sehen lassen. Mit drei Meistertiteln, einer Vizemeisterin und zwei dritten Plätzen im Gepäck reiste das Team zurück nach Sachsen. 

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Kategorie: DM
Autor: Silke Schneider
letztes Update: 19. Oktober 2021 - 10:11

Als jüngste Starterin im Team Sachsen in der weiblichen B-Jugend trat Paula Haase in der leichtesten Gewichtsklasse bis 35 kg an. Im nordischen Turnier musste sich der kleine Mattenfloh vom RV Thalheim, die mit 32 kg am Freitag über die Waage ging, den allesamt schwereren Gegnerinnen geschlagen geben. Am Ende belegte Paula Platz 4. 

Kimberly Seifert vom AC Werdau startete in der Gewichtsklasse bis 47 kg. In der mit 10 Teilnehmerinnen besetzten Gewichtsklasse  konnte Kimberly den 8. Platz erkämpfen. Die  die junge Ringerin, die in Dormagen ihre ersten nationalen Titelkämpfe bestritt, sammelte hierbei wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene. 

Xenia Steiert vom RC Chemnitz griff in der nächsthöheren Gewichtsklasse bis 52 kg ins Wettkampfgeschehen ein. Im stark besetzten Teilnehmerfeld rangen zwölf Sportlerinnen im Poolsystem um den Meistertitel, in dem Xenia den 10. Platz belegte. 

Auch Anjali Arndt vom KFC Leipzig startete in der hart umkämpften Gewichtsklasse. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen belegte die junge Leipzigerin am Ende den 7.Platz. 

Spannend wurde es im Limit bis 66 kg. Mit Melanie Lorenz von der WSG Zauckerode und Annalena Landgraf vom RSK Gelenau hatte der RVS gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Beide Sportlerinnen gewannen ihre jeweiligen Poolkämpfe in der insgesamt zehn Teilnehmerinnen starken Gewichtsklasse. Erst im Finale um den Deutschen Meistertitel trafen die beiden Mädels aufeinander. Mit einem 5:4 Punktsieg konnte sich Melanie schlussendlich den Sieg sichern. Annalena belegte einen starken 2. Platz.

Für das Team Sachsen bedeutete das am Ende Platz 5 in der Mannschaftswertung der weiblichen B-Jugend.

 

In der Gewichtsklasse bis 53kg in der weiblichen A-Jugend ging Naemi Leistner an den Start. Die Thalheimer Sportlerin unterlag am Freitagabend der späteren Deutschen Meisterin Oliwia Makuch aus dem Saarland nach Punkten. Im weiteren Turnierverlauf am Samstag gewann Naemi alle weiteren Kämpfe in einer stark besetzten Gewichtsklasse. Somit konnte sie sich die Bronzemedaille sichern. 

Borislawa Mukstadt vom RC Chemnitz trat in der Gewichtsklasse bis 57 kg an. zwölf Teilnehmerinnen kämpften hier um den Meistertitel. Im Poolsystem unterlag Borislawa zunächst ihren Gegnerinnen, konnte sich jedoch im Verlauf des Turniers gut steigern und schließlich den 7. Platz erkämpfen. 

Den Titel "Deutsche Meisterin" in der Gewichtsklasse bis 61 kg konnte Luna Rothenberger vom RC Chemnitz mit nach Hause nehmen. Nach fünf siegreichen Kämpfen stand Luna am Samstagabend zu recht ganz oben auf dem Siegertreppchen. 

Die Auer Ringerin Lilly Pfau startete eine Gewichtsklasse höher ebenfalls im nordischen Turnier. Im Limit bis 65 kg errangen gleich drei der Sportlerinnen vier Siege und eine Niederlage. Somit entschied die Punktwertung der einzelnen Kämpfe darüber, wer welche Platzierung hatte. Am Ende trennten Lilly fünf Punkte vom Deutschen Meistertitel und zwei Punkte vom Vizemeistertitel, Platz drei für die Athletin aus dem Erzgebirge.

Die zweite Titelträgerin in der weiblichen A-Jugend hieß im Limit bis 69 kg Cassidy Richter vom RV Thalheim. Im vorletzten Kampf des Abends machte sie den Sack zu und besiegte im Finalkampf Lotta Englich vom KSV Witten, der Cassidy zuvor bei den Mitteldeutschen Meisterschaften noch den Vortritt lassen musste. 

Mit zwei Deutschen Meisterinnen und zwei Bronzetiteln in der weibl. A-Jugend gewann der Ringer-Verband Sachsen den 3. Platz in der Verbandswertung, hinter den Ringerinnen aus Südbaden und Berlin. Nach dem Ende der Meisterschaften rundete ein kurzer Ausflug ins nahe gelegene Köln das erfolgreiche Wettkampfwochenende ab

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